Historie

Historie

1. Dezember 1913

Am 1.Dezember 1913 wurde das Unternehmen von Herrn Michael Guggenberger beim Gewerbepolizeiamt der Stadt Nürnberg offiziell eingetragen. Die heutige Firma Guggenberger-Aschenauer geht im Ursprung auf die Firma Guggenberger Vernicklungsanstalt, gegründet im Jahr 1913 in Nürnberg, zurück. 
1928-1936

1928 wurden durch Anmietung und Ausbau die Geschäftsräume vergrößert und ein neues Verchromungsverfahren eingeführt. 1930 wurde das Parker - Rostschutzverfahren in das Fertigungsprogramm mit aufgenommen. Kurze Zeit später wurde es durch das Bonder - Rostschutzverfahren welches neu entwickelt wurde ersetzt. In den Dreißigerjahren kamen zahlreiche galvanotechnische Verbesserungen und Neuentwicklungen: Schwarzfärbeverfahren zur Nachbehandlung von phosphatierten Oberflächen und Erfindung eines anodischen Glänzverfahrens für Aluminiumteile.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Firma bereits 28 Mitarbeiter. Ende der dreißiger Jahre gelang es Karl Guggenberger als einem der ersten in der Branche die Trommelvernickelung von Zinkdruckgußteilen und Einwicklung eines Massenanodisiergerätes für Aluminiumteile ins leben zu rufen.
1936

Das Eloxalverfahren wird eingeführt und der Fertigung angegliedert. Dadurch wurden die Räume in der Austraße 120 zu klein. Es wurden weitere Räume in der Seeleinsbühlstraße 17 angemietet. 

1937

In diesem Jahr wurde als neues Fertigungsverfahren das Hartverchromen von Werkzeug und Maschinenteilen eingeführt.
1939

Am 1.5.1939 wurde der Gesamtbetrieb in die Seeleinsbühlstraße 17 verlegt. Durch den Erwerb des Anwesens konnte das Unternehmen weiter wachsen.

1939 - 1940

Entwicklung eines elektrolytischen Färbeverfahrens für nach dem Gleichstrom - Schwefelsäure - Verfahren eloxierten Schichten. Die Grundlagen mussten dem damaligen Eloxalpool zur Verfügung gestellt werden und führten 1940 zum Patent der Firma LPW.
1945

Am 18.06.1945 zieht sich Michael Guggenberger Senior aus der Firmenführung zurück und ernennt seinen Sohn, den stellvertretenden Betriebsleiter Karl Guggenberger zum neuen Betriebsführer. Trotz enormer Versorgungsprobleme, die bei der Beschaffung der Rohstoffe und auch der nötigen Fachkräfte zu Ende des Krieges auftraten, konnte der 2. Weltkrieg die Entwicklung des Unternehmens nicht nachteilig beeinflussen.
Kurz vor Kriegsende blieb es dem Betrieb nicht erspart durch Bombentreffer teilweise beschädigt zu werden.
Schon wenige Monate nach Kriegsende wurden die Schäden notdürftig behoben und der Betrieb lief wieder an. 

1948

Die Kriegsschäden waren beseitigt. Die früher an eine Druckerei vermieteten Räume, welche total zerstört waren, wurde neu aufgebaut und der eigenen Verwendung zugeführt. Inzwischen wurde eine Reihe weiterer Verfahren übernommen, wobei nur das jeweils ausgereifteste Verfahren, oft durch eigene Forschung verbessert, Verwendung fand.
1954

Karl Guggenberger beteiligt sich an der Schaffung eines Berufsbildes für Galvaniseure und Metallschleifer. Er war Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Galvanotechnik und der Fachschule für Galvanotechnik an der BLGA in Nürnberg und lange Jahre in verschiedenen Gremien des Deutschen Fachnormenausschusses tätig. 

1963

Jubiläum 50 Jahre Guggenberger
1972

Umzug am 14.08.1972 in die Sigmundstraße. Die Mitarbeiterzahl war zu diesem Zeitpunkt auf über 100 angewachsen.

1984

Nach zweimaligen Betriebsstättenwechsel wurde im Jahr 1984 das in Fürth ansässige Galvanikunternehmen Aschenauer übernommen. 
Seit dem Jahr 1984 firmiert das Unternehmen als Guggenberger-Aschenauer Metallveredelungswerk GmbH.
1996

Im Jahr 1996 Zertifizierung nach DIN ISO 9002.

2003

Automatisierung / Modernisierung des Kupfer, Nickel, Zinn Trommelgalvanisierautomaten.

Juni 2003

Zertifizierung nach DIN ISO 9001 : 2000 und validiert nach EMAS (Erstregistrierung am 4. Juli 2003)

2004

Automatisierung / Modernisierung des Zink Trommelgalvanisierautomaten.

2005

Automatisierung / Modernisierung des Zink Gestellgalvanisierautomaten.

2007

Neubau und Inbetriebnahme Galvanisierautomat zur Bearbeitung von Aluminium. Anlagen und Steuerungstechnik Firma AST Gehren und ICOM in Ilmenau.
Modernisierung des Silber Trommel - Gestellautomaten.

2008

Neubau und Inbetriebnahme Gestellgalvanisierautomat für die Oberflächen Kupfer, Nickel, Zinn. In Kooperation mit den Firmen AST Gehren und  ICOM in Ilmenau.

2009

 Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 : 2008

2013

 2013 - 100 Jahre Guggenberger Jubiläumsfeier 

2014 - 2015

Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 
Zertifizierung nach DIN ISO 9001 : 2015
2016

Erweiterung der Kupfer Nickel Zinn Trommelanlage. Austausch der mechanischen Gleichrichter auf elektronische Gleichrichter. 
2017

Umstellung auf elektronische Gleichrichter im Silbergalvanisierautomaten.
2018 - 2019

Modernisierung der Wasseraufbereitungsanlage nach aktuellem Stand der Technik 2018/2019 gemeinsam mit den Firmen ICOM Automation GmbH und AGW Antech Gütling GmbH.
Umstellung des Beleuchtungssystems von Neonröhren auf ein neues LED Lichtkonzept - Energieeinsparungspotentiale nutzen.
Nach 4 Monatiger Testphase - Umstellung der Abwasseranlage auf ein neues Flockungshilfsmittel.
Reduzierung des des Schlammaufkommens um 10 Tonnen pro Quartal bei gleichbleibender stabiler Wasserqualität. 
Juni 2018 - 2019

Bereich Umweltmanagement: Projektierung - Einführung einer neuen Datenbank nach AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen), Inkrafttreten der Neufassung am 1. August 2017 - inkl. aller eingesetzten Stoffe. Projektende ca. Ende 2019
2018 - 2019

Modernisierung und Erweiterung der Kupfer - Nickel - Zinn Anlage 2018/2019 nach aktuellem Stand der Technik - gemeinsam mit den Firmen ICOM Automation GmbH und A.S.T. Anlagenbau und Systemtechnik GmbH.
2019

Erneuerung der Bedienungsstation im Bereich Außentanks  - gemeinsam mit den Firmen ICOM Automation GmbH. Sicherheit im Betankungsvorgang inkl. Identitätsnachweis.
2019

Neue Internetpräsenz 2019
2020

Update folgt.....
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